Was ist der Treibhauseffekt?

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Die Sonne produziert Energie, die als Licht auf die Erde gelangt. Diese Lichtenergie wird dort in Wärmestrahlung umgewandelt und erwärmt die Erde und wird dann wieder ins Weltall zurückgestrahlt. In der Luft trifft die Wärmestrahlung auf Gase, wie beispielsweise das Kohlendioxid.
Dieses Zusammentreffen wirkt wie eine Glasscheibe am Treibhaus, denn die Wärme kann nicht entweichen. Würde diese Wärme entweichen, würde die Erde auskühlen. Wird aber durch beispielsweise zu viel Kohlendioxid aus den Abgasen von Autos und Heizungen zu viel Wärme zurückgehalten, erwärmt sich die Erde immer mehr. Sehr umweltbelastend ist das Kohlendioxid. Es wird bei der Verbrennung fossiler Rohstoffe wie Kohle und Erdöl freigesetzt. Um 1850, als die Industrialisierung begann, lag der Kohlendioxid-Anteil in der Atmosphäre bei ca. 280 ppm (parts per million), Teile pro Million). Heute ist dieser Wert auf 570 ppm. Angestiegen. Auch Fluorchlorkohlenwasserstoff (FCKW) wirkt sich negativ auf den Treibhauseffekt aus. Ein einziges FCKW-Molekül hat den selben Treibhauseffekt wie 3400 Kohlendioxid-Moleküle. FCKW eignet sich besonders als Kühlmittel und als Treibgas in Spraydosen, da es sehr reaktionsträge ist. Es verbleibt sehr lange in der Atmosphäre. Die Folgen der Erwärmung sind der deutliche Anstieg des Meeresspiegels und die Verschiebung der Klimazonen.

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