Monsterwellen

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Monsterwellen, auch Riesenwellen, Kaventsmänner, Freakwaves oder rogue waves genannt, sind sehr hohe Meereswellen. Sie können von sehr großer Geschwindigkeit sein und haben eine enorme Höhe. Diese Wellen erzeugen starke Anprallkräfte. Dabei können kleinere Schiffe zerstört werden und große Schiffe manövrierunfähig werden und außerdem besteht die Gefahr, dass durch die stark wechselnden Belastungen auseinanderbrechen können.
1995 erst hat man diese Wellen intensiv erforscht. Lange Zeit galten diese Monsterwellen nur als Märchen. Früher wurde behauptet, dass die Ursache für Schiffsverluste durch schlechte Wartung oder mangelnde seemännische Fähigkeiten käme, doch zwei Ereignisse widerlegten diese These. In der Neujahrsnacht 1995 wurde von der automatischen Wellenmessanlage der norwegischen Ölplattform Draupner-E während eines Sturm über der Nordsee eine Welle gemessen, die eine Höhe von 26 m hatten. Am 11. September, etwa 10 Monate später wurde der britische Luxusliner Queen Elizabeth 2 auf der Reise von Cherbourg nach New York von mehreren Monsterwellen überrollt. Das war der Beweis für die Existenz diese Wellen. Die maximale Höhe normaler Meereswellen von 15 m war zugleich der Maßstab für die Belastbarkeit von Schiffen im Schiffbau auf 16,5 m. Durch einen Forschungsauftrag der Versicherungen, die für den Schiffsverlust aufkommen mussten, kamen neue Erkenntnisse ans Licht.

Die von der wissenschaftlichen Forschung zuvor bestimmte maximale Höhe natürlicher Ozeanwellen von 15 m war zugleich Maßstab für die Auslegung der Belastbarkeit von Schiffen im Schiffbau auf 16,5 m. Erst ein Forschungsauftrag der Versicherungen, die für den Verlust von Schiffen aufzukommen hatten, brachte neue Erkenntnisse.

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