Gab es schon früher einen Klimawandel?

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Die Neandertaler und die Mammuts, waren bestens auf die eiszeitliche Kälte angepasst. Doch im Laufe der Entwicklung des Menschen, gab es viele Klimaschwankungen, deren Auswirkungen auf den Menschen allerdings nicht eindeutig zu klären sind.

Die Klimaschwankungen in den letzen 11.000 Jahren, betrugen ca. 1 bis 2 Grad Celsius. Vor 4500 – 2500 Jahren war sehr kühl. Danach stieg die Temperatur wieder etwas an. Zwischen 500 und 1000 n. Chr.wurde es wieder kälter. Die wärmsten Zeiten erlebte Europa rund 1100 bis 1300. Damals konnte man sogar in Norwegen und England Weinanbau betreiben. Erst in der Zeit zwischen dem 15. und der Mitte des 19. Jahrhunderts wurde es erneut kälter. Zu dieser Zeit, die auch kleine Eiszeit genannt wurde, verließen die Wikinger ihr Siedlungen in Grönland, und die Inuit breitete sich von der Nordküste Kanadas weiter nach Süden aus. Zwischen 1900 bis 1940 gab es einen Temperaturanstieg um etwa 0,4 Grad Celsius. Dieser hielt sich bis 1980 konstant. Seit den 80er Jahren ist die Temperatur dann nochmals um mehr al 0,3 Grad Celsius gestiegen. Das Ende der Eiszeit vor rund 11000 Jahren ist mit einem der vielen Klimaumschwünge des Pleistozäns vergleichbar. Die Temperatur stiegt innerhalb von Jahrzehnten um rund 10 Grad Celsius an und blieb in diesem wärmeren Zustand. Dadurch verschwand innerhalb von Jahrtausenden das Eis auf der Nordhalbkugel fast gänzlich und der Meeresspiegel stieg dadurch um mehr als 100 Meter an. Das hatte eine Verschiebung der Klima-und Vegetationszonen zur Folge. Sie verschoben sich um 20 bis 30 Breitengrade nordwärts. Somit wurden aus der Tundra Mitteleuropas Laubwälder.

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