Die Dinosaurier

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Auf der Erde gab es 170 Millionen Jahre Dinosaurier. Sie starben vor etwa 65 Millionen Jahren aus. Dinosaurier galten als angsteinflößend und riesig mit gewaltigen Zähnen, doch dieses Bild ist längst widerlegt, denn es gab auch kleinere, weniger gefährliche Tiere, die im Erdmittelalter fast alle Kontinente bewohnten. Knochenfunde beweisen, dass es sie auch in unseren Breitengraden gab.

Die verschiedenen Saurier
Es gibt unterschiedliche Arten von Dinosauriern, aber nicht jeder Saurier ist ein Dinosaurier. Meeressaurier konnten eine Höhe von 25 Metern erreichen. Sie durchkreuzten die Meere. Dinosaurier, die über das Festland streiften, waren gehörnt, gepanzert und sie besaßen scharfe Zähne und Klauen. Die Flugsaurier hatten Flügelspannweiten von etwa zehn Metern Diese Arten hatten unterschiedliche Entwicklungen. Hier in Deutschland lebten seinerzeit auch Dinosaurier. In der Fossillagerstätte Solnhofener Plattenkalk in Bayern befinden sich alle bekannten Fossilien des berühmten Norddeutschland kennt man hingegen für seine Dinosaurier-Fährten, die die längsten der Welt sind. Herden von Sauropoden, die große Pflanzenfresser sind, haben dort ihre Spuren hinterlassen. Aber auch Sichelklauen-Dinosaurier sollen dort entdeckt worden sein.

Die Dinosaurier galten bei ihrer Entdeckung im 19. Jahrhundert als dumme Einzelgänger. Bei den meisten heute lebenden Reptilien lässt sich auch kein soziales Verhalten erkennen. Dieses Verhalten konnte aber nicht auf alle Dinosaurier übertragen werden, denn einige Arten führen ein geregeltes Zusammenleben. Das Brutverhalten der Dinosaurier erinnert stark an das der Vögel. Die meisten Dinosaurier schlüpften wie Vögel, aus Eiern. Die größten Sauriereier, die man fand, haben eine Größe von 30 Zentimetern und konnten drei bis dreieinhalb Liter fassen. Die meisten Saurierarten brüteten ihre Eier und kümmerten sich nach dem Schlüpfen um ihren Nachwuchs, während andere Reptilien ihre Eier einfach nur ablegten und sich dann nicht weiter um das Nest kümmerten. Die Maiasaurier haben sich sogar zu Nestkolonien zusammengeschlossen, um ihren Nachwuchs aufzuziehen. Forschern gelang es in der Mongolei, die Fossilien eines Oviraptors freizulegen.

Dieser war beim Brüten offenbar von einem Sandsturm erfasst worden und versuchte das Nest mit seinen ausgebreiteten Arm zu schützen. Dinosaurier bildeten auch zu anderen Zwecken Gruppen. Um sich verständigen zu können, müssen sie eine gewisse Intelligenz aufgebracht haben. Die kleinen, vogelähnlichen Raubsaurier zu denen die Velociraptoren und Sauonithoides gehören, waren besonders schlau. Sie jagten gemeinsam ihre Beute. Viele Dinosaurier besaßen angsteinflößende Klauen und Zähne. Es gab einige Arten, die über 40 Meter lang wurden und ein Gewicht von über 140 Tonnen hatten. Viele davon waren nicht auf den offenen Kampf ausgelegt. Sie besaßen durch ihre Beinstellung sehr gute läuferische Fähigkeiten. Ihre Beine befanden sich gerade unter ihrem Körper und nicht seitlich wie bei anderen. Dadurch konnten sie schneller und länger laufen.

Der Urvogel Archaeopteryx
Vor etwa 150 wurde der Archaeopteryx gefunden und beweist die Verwandtschaft von Vögeln und Dinosauriern. Immer mehr Ähnlichkeiten kamen ans Licht. Die Riesendinosaurier hatten Knochen mit Hohlräumen, die eine große Stabilität bei reduziertem Gewicht schafften. Diese Knochenkonstruktion schafft auch bei Vögeln den wichtigen Gewichtsvorteil, den sie für das Fliegen benötigen. Ähnlich wie Vögel haben einige Pflanzenfresser unter den Dinos Steine geschluckt, um die Nahrung im Magen zu zerkleinern. Auch der Nestbau und das Brüten der Eier erinnert an das Verhalten der Vögel. In China wurden in den letzten 10 Jahren vier gefiederte Dinosaurier-Arten entdeckt, der Protoarchaeopteryx, Caudipteryx, Sinosauropteryx und Sinovenator, die eng verwandt und genauso alt wie der Archaeopteryx sein sollen. Neuesten Forschungsergebnissen zufolge, besaßen nicht nur die kleinen vogelähnlichen Raubsaurier Federn, sondern auch größere Dinosaurier.

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