Der Wald

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Zahlen und Fakten zum Wald in Deutschland und weltweit – 11, 1 Millionen Hektar, das entspricht ungefähr 32 Prozent der Landfläche, sind in Deutschland bewaldet. Auf der ganzen Welt gibt es vier Millarden Hektar Wald, was 31 Prozent der weltweiten Landfläche ausmacht.
Welche Baumarten sind die häufigste in Deutschland?
In Deutschland gibt es viele Laubwälder, davon besonders viele Buchenwälder. Erst durch die Waldverwüstungen und die späteren Wiederaufforstungsmaßnahmen kamen noch Nadelbäume wie Kiefern und Fichten dazu. Es gibt also keine natürliche Baumverteilung mehr. Der Laubbaumanteil liegt bei rund 40 Prozent und der Nadelbaumanteil bei 60 Prozent.

Häufigste Baumarten in Deutschland (Stand 2004)
Fichte: 28,2 Prozent
Kiefer: 23,3 Prozent
Rotbuche: 14,8 Prozent
Eiche: 9,6 Prozent
Douglasie: 1,7 Prozent

Wem gehört der Wald?
44 Prozent der deutschen Waldfläche sind in Privatbesitz. Die dabei durchschnittlich zu bewirtschaftende Fläche im Privatwald beträgt 2,4 Hektar. Den Bundesländern gehören knapp 30 % der Wälder. Ein Anteil von 20 fällt auf Städte und Gemeinden, 3,6 % sind Treuhandwald, (das ist der Wald der ehemaligen DDR und 3,5 Prozent sind Bundeseigentum.

Wie groß werden Bäume, und welches ist die größte Baumart?
Unsere heimischen Baumarten können eine Höhe von über 50 Metern erreichen , die heimischen Laubbäume wachsen allerdings nicht über 40 Meter hinaus. Der Baum, der am höchsten wächst, ist der immergrüne Eukalyptus, aus Australien. Er kann eine Höhe von 165 Metern erreichen. Die höchsten Bäume der Welt befinden sich in der Küstenregion von Kalifornien. Dort wachsen die Riesenbäume (Küsten-Sequoia). Mammutbäume gehören ebenfalls du den höchsten Bäumen. Sie gibt es im westlichen Nordamerika. Mammutbäume können über 90 Meter hoch werden und einen Umfang von 12 Metern erreichen. Der Rekordhalter- Baum wächst im Hain der großen Bäume und ist 120 Meter hoch und hat eine Dicke von über 13 Metern. Riesenmammutbäume (Sequoiadendron gigantea) wachsen in den Höhen von 1500 bis 2300 Metern und können bis zu 135 Meter hoch werden.

Wie alt werden Bäume, welches ist der älteste Baum?
Um das Baumalter ermitteln zu können, muss man zuerst zwischen dem Erntealter und dem natürlichen Baumalter, was Bäume auf natürlich Weise erreichen, unterscheiden. Die Grannenkiefer (Pinus aristata) in der Sierra Nevada (Kalifornien) gilt als ältester Baum der Erde. Sie ist ca. 4700 Jahre alt. Der Riesenmammutbaum (Sequoiadendron gigantea) kann ein Alter von 3000 bis 4000 Jahren erreichen.

So alt werden unsere Bäume

Buche
Erntealter im Wirtschaftswald: 120 bis 140 Jahre
Biologisch erreichbares Alter: 250 bis 400 Jahre

Eiche
Erntealter im Wirtschaftswald: 120 bis 300 Jahre
Biologisch erreichbares Alter: > 850 Jahre

Fichte
Erntealter im Wirtschaftswald: 100 bis 129 Jahre
Biologisch erreichbares Alter: > 300 Jahre

Kiefer
Erntealter im Wirtschaftswald: 80 bis 150 Jahre
Biologisch erreichbares Alter: 500 Jahre

Ist der Wald gesund?

Von den deutschen Laubbäumen sind mehr als 70 % stark geschädigt. Die Zahl der Waldsterben ist zwar stark zurück gegangen, doch sind unsere Bäume nicht gesund. Es konnte zwar durch die konsequente Politik bezüglich der Luftschadstoffe der 80er und 90er Jahre erreicht werden, dass schädliche Stoffe wie Schwefeloxid und Stickstoffoxide stark reduziert werden. Doch trotzdem wirken sich manche Luftschadstoffe und andere Faktoren negativ auf unsere Waldbäume aus. Man spricht daher von neuartigen Waldschäden. 70 % der Laubbäume (Buchen und Eichen) sind stark geschädigt. Bei den Nadelbäumen (Fichte und Kiefer) sind über die Hälfte stark betroffen.

Wie viele Arten leben im Wald?
Nach natürlichen Prozessen, würde der Wald in Deutschland flächendeckend über alle unterschiedlichen Orte vorherrschen. Aus diesem Grund ist die Zahl der Tiere und Pflanzen , die ihren Lebensraum in den verschiedenen Wäldern haben, groß. In den Buchenwäldern kommen ca. 4300 Pflanzen und Pilzarten und mehr als 6700 Tierarten vor.

Wie viele Pilze im Wald sind essbar, welche sind giftig? In Deutschland gibt es 6294 verschiedene Arten an Großpilzen. Davon sind etwa. 5200 großer, als fünf Millimeter. Davon sind ca. 300 bis 1000 Arten essbar (ungiftig). 20 Arten von den Großpilzen sind tödlich giftig. Sie haben allerdings einen sehr guten Geschmack. 200 Arten haben leichte Gifttendenzen und führen zu Magen-Darm Problemen.

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