Baumrekorde

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Der höchste Baum der Welt
Es gibt einen australischen Rieseneukalyptus, der mit einer Höhe von 132,58 Metern Rekordhalter ist. Eukalyptusbäume und die nordamerikanischen Mammutbäume der Art „Sequoia sempervirens“ können über 100 Meter hoch werden. Im Redwood National Park, an der kalifornischen Küste, steht mit 112 Metern der Tall Tree. Bis 1995 war er der Rekordhalter, doch dann brach seine Spitze ab und der National Geographic Society Tree desselben Parks übernahm die Rekordspitze. Neuere Messungen haben allerdings ergeben, dass der Küstenmammutbaum „Hyperion“ mit einer Höhe von 115,5 Metern der neue Rekordhalter ist.

Der älteste Baum der Welt
Lange gingen die Wissenschaftler davon aus, dass die ältesten Bäume der Welt in den White Mountains, in Kalifornien stehen würden. Zu ihnen gehören die Bristlecone Pines oder Grannenkiefern (Pinus aristata). Sie verzeichnen 100 Jahresringe auf einem Zentimeter. Methuselah ist mit 4700 Jahren der älteste Baum dort. Tamrit-Zypressen im algerischen Tassiligebirge sollen ein Alter von 4000 bis 5000 Jahren haben. Dafür fehlt aber der Beweis, wie auch bei der japanischen Sicheltanne, die auf der Insel Yakushima wächst. Ihr Alter wird auf etwa 7000 Jahre geschätzt. Schwedische Forscher fanden 2008 auf dem Berg Fulu eine kleine Fichte deren Alter auf 9550 Jahre geschätzt wird.

Der mächtigste Baum der Welt
Der mächtigste Baum der Welt, der General Sherman Tree, ist ca. 2500 Jahre alt und hat eine Höhe von 84 Metern Höhe und einen Umfang von 31 Metern. Sein Volumen beträgt ungefähr 1500 Kubikmeter. Er gehört zur Art der „Giant Sequoias“ (Sequoiadendron giganteum“, auch „Sierra Redwood genannt.

Der Baum mit dem dicksten Stamm
Der Ahuehuete-Baum in Santa Maria de Tule im Staat Oaxaca (Mexiko) hat einen 58 Meter dicken Stamm. Es ist eine Mexikanische Sumpfzypresse (Taxodium macronatum).

Der Baum mit dem ältesten Wurzelsystem
Der sogenannte Huon Pine in Tasmanien hat ein 10500 Jahre altes Wurzelgeflecht. Die Pflanze klont sich praktisch selbst, denn aus den uralten Wurzeln entstehen immer neue genetisch identische Kiefern. 2000 Jahre alt ist die älteste Kiefer darunter. Viele alte Pflanzen machen sich diesen Trick zunutze. 2009 fanden kalifornische Wissenschaftler einen Busch, der es seit 13.000 Jahren schafft, sich selbst zu klonen. Er hat also die Eiszeit überlebt und steht heute in der Hitze Kaliforniens und ist eine Jurupa Eiche.

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