Felsenstadt Petra in Jordanien

Geschichte und allgemeine Informationen Die Felsenstadt Petra gehört zu den ältesten Siedlungen (9000 v. Chr.) im Mittleren Osten und liegt zwischen dem Roten Meer und dem Toten Meer am Rande der arabischen Wüsten in den Bergen von Edom. Da die Stadt an der Kreuzung von mehreren Karawanenwegen lag, konnte sie sich zu einer wohlhabenden Stadt entwickeln. Weiterlesen

Machu Picchu – Die Inkastadt in den Anden von Peru

Machu Picchu übersetzt „Alter Berg“ wurde um 1440 vom Inkaherrscher Pachacútec Yupanqui errichtet.
Die Stadt in den Wolken befindet sich auf einem Berg in den Anden von Peru auf 2350 Meter Höhe. Von dort aus machten sich die Inka auf, um Teile der heutigen Länder Peru, Chile und Bolivien zu beherrschen. Weiterlesen

Das Kolosseum in Rom Italien

Das Kolosseum ist ein Amphitheater, das 79 n. Chr. Erbaut wurde. Bereits in der Antike war es der größte geschlossene Bau, den die Römer errichteten. Spricht man heute über das Kolosseum, dann wird das Augenmerk nicht auf die besondere Architektur gerichtet, sondern auf die Wagenrennen, Gladiatorenkämpfe und andere schreckliche Schauspiele, die für Mensch und Tier tödlich endeten. Weiterlesen

Die Chinesische Mauer – Das größte Bauwerk der Menschheit

Das größte, von Menschen jemals gebaute Bauwerk, ist mit einer Länge von über 6700 Kilometern, die Chinesische Mauer. Sie wurde errichtet, um mongolische Nomadenstämme, die immer wieder China bedrohten, abzuwehren. Die Chinesische Mauer erstreckt sich durch weite Ebenen, Wüsten, Steppen und sogar über Berge. Einige Teile sind allerdings in den 2000 Jahren, die sie bereits steht, zerfallen oder ganz verschwunden. Weiterlesen

Was ist ein Ökosystem?

Ein Ökosystem besteht aus unbelebten (abiotischen) und belebten (biotischen) Komponenten. Die Gesamtheit der Tiere und Pflanzen (biotischen Organismen) bezeichnet man als Biozönose oder auch Lebensgemeinschaft. Das Biotop (ein unbelebter Lebensraum) wird von der Biozönose besiedelt. Zu den unbelebten Komponenten zählen beispielsweise: Gestein, Mineralboden, Luft und Klima mit all seinen Temperatur-, Luftfeuchtigkeits- und Niederschlagsbedingungen. Weiterlesen

Was unsere Meere bedroht

Es gibt viele negative Aspekte, die unsere Meere gefährden. Verschmutzung, Überfischung, Erwärmung und Versauerung sind nur einige davon, die unsere Meere gefährden. Die Folge dessen bedroht nicht nur das Leben im Wasser sondern sorgt auch für Veränderungen des Klimas. Mit der Meeresströmung wirbeln riesige Müllteppiche durch die Ozeane. Pestizide, Herbizide, Kunstdünger, Reinigungsmittel, Abwasser, Öl und zahlreichen Plastikteilchen verseuchen unsere Ozeane. Es landen ca 675 Tonnen Müll pro Stunde in unseren Ozeanen. Pro Quadratkilometer befinden sich etwas 18000 Plastikteile im Meer. Meerestiere verschlucken diese Teilchen, die ihnen den sicheren Tod bringen. Vögel werden durch die Ölbelastung verklebt und verenden qualvoll. Zwischen Nordamerika und Asien, im Norpazifik wirbel, treibt ein riesiger Müllteppich, von der Größe Texas. Er wird als “Great Pacific Garbage Patch” bezeichnet. Weiterlesen

Haie sind die Opfer

Haie hatten schon immer den Ruf ein gefährliches Tier zu sein. Jährlich werden ca. 100 Haiangriffe weltweit verzeichnet, von denen 5 – 10 Angriffe tödlich enden. Demnach kommen also mehr Menschen durch Bienen oder Elefanten ums Leben, als durch Haie. Der Tauchpionier Hans Hass konnte bereits in der vierziger Jahren erforschen, dass Haie entlang von Korallenriffen ihr Territorium gegen Eindringlinge verteidigen. Die angegriffenen Schwimmer und Surfer wurden scheinbar mit Robben verwechselt, die zum Leibgericht der Weißen Haie zählen. Haie gibt es bereits seit über 450 Millionen Jahren. Sie könnten sich sogar gegen große Dinosaurier behaupten. Sie sind in der Lage Bewegungen und Blut kilometerweit zu orten und können sich blitzschnell unter Wasser bewegen. Ihre Haut besteht aus zahlreichen “Minizähnen”. Auch ihr Gebiss ist außergewöhnlich, denn ihr Oberkiefer ist flexibel und kann herausgestülpt werden. Dadurch entsteht eine einzigartige Biss-Technik, die eine Beißkraft von zwei Tonnen erzielen kann. Haie sind sehr aufnahmefähig und lernen durch Erfahrung und sind dazu in der Lage, ihre Angriffsweise zu verändern. Weiterlesen

Der Gorilla

Wo kommt der Name Gorilla her?
Im 6. Jahrhundert v. Chr. unternahm der karthagische Admiral Hanno von Karthago (im heutigen Tunesien) eine Reise. Er fuhr mit seiner Flotte an der Westküste Afrikas nach Süden. Wie weit er kam, ist unbekannt. Unterwegs begegnete er einem haarigen, aggressiven Lebewesen, das seine Dolmetscher “gorillai” nannten. Welche Sprache die Dolmetscher sprachen, ist nicht genau bekannt, doch wurde dieses Wort oft mit “ein Volk behaarter Frauen” übersetzt. Das Wort könnte aber auch die Bezeichnung für “schwarze Frauen” oder “Bewohner der Insel Gorilla” haben. Ungeklärt ist außerdem, ob es wirklich Gorillas waren, die Hanno auf seiner Reise gesehen hat. Möglicherweise waren es auch fremdartig aussehende Menschen oder eine andere Primatenart. Verantwortlich für den Namen Gorilla ist Thomas S. Savage, der den Reisebericht Hannos kannte und ihn bei der Erstbeschreibung des Gorillas für die Wissenschaft gebrachte. Weiterlesen