Ameisen

Ameisen gibt es viele. Laut 10 Billiarden soll es auf unserer Erde geben, wenn man Experten glaubt. Es gibt bis zu 20.000 Arten, von denen es nur etwa 200 in Europa gibt. Ameisen sind in gut funktionierenden Staaten organisiert. In einem Ameisenvolk leben zwischen Hundert und mehreren Millionen Tieren. weiterlesen

Atommüll

Seit Beginn der Kernenergie in den 1950er Jahren, wurde noch keine Lösung für den hochradioaktiven Atommüll gefunden. Hunderte Tonnen an Müll fallen jährlich an, dazu kommen Abfälle aus Wiederaufbereitungsanlagen, Brennfabriken, Urananreicherungsanlagen, und stillgelegten Reaktoren.

Utopie Brennstoffkreislauf
Die deutschen Atomgesetze besagen, dass Kernkraftwerke nur dann betrieben werden dürfen, wenn sie einen Entsorgungsnachweis haben. Dabei darf der deutsche Atommüll nicht exportiert werden. Die Atomkraftgegner weisen immer wieder darauf hin, dass die Entsorgung des Atommülls nicht anforderungsgemäß verläuft. Bis 2005 wurde ein großer Teil der Brennstäbe zur Wiederaufbereitung nach Großbritannien oder Frankreich geschickt. Der dabei anfallende Müll muss wieder zurückgenommen und in Zwischenlagern gelagert werden. Diese Transporte sind seit Mitte 2005 gesetzlich verboten. Die Rücktransporte von aufbereitetem Müll, finden aber dennoch statt.

Zwischenlager Gorleben
Die Brennstäbe müssen heutzutage so lange in Zwischenlagern bleiben, bis der radioaktive Müll in ein Endlager transportiert werden kann. In riesigen überirdischen Hallen wird der Abfall gelagert. Sie befinden sich zum Großteil auf dem Betriebsgelände der Kernkraftwerke, darüber hinaus gibt es noch 3 weitere Zwischenlager in Ahaus, Greifswald und Gorleben. Die Zwischenlager haben eine Betriebserlaubnis für die Dauer von 40 Jahren. Die Bundesregierung geht davon aus, dass bis 2030 ein geeignetes Endlager gefunden wird.

Zuerst wurde davon ausgegangen, dass es einen sogenannten Brennstoffkreislauf bei der Nutzung der Kernenergie gibt. Doch die Wiederaufbereitung stellt nur eine Verschiebung des Atommüll-Problems dar, denn nur ein Teil des Materials kann in neu hergestellten Brennelementen wieder verwertet werden. Der restliche Teil ist atomarer Müll und ist vom Volumen noch größer, als die anfänglichen Brennelemente.

Abläufe in der Wiederaufbereitung
In der Wiederaufbereitungsanlage werden die verbrauchten Brennelemente in ihre Bestandteile zerlegt, um daraus wieder spaltbares Material, wie Uran 235 und Plutonium 239 gewinnen zu können. Danach wird ihr Inhalt in Salpetersäure aufgelöst. Durch diesen chemischen Prozess werden Uran und Plutonium isoliert. Wiederaufbereitungsanlagen geben im Normalbetrieb größere Mengen an radioaktiven Substanzen an die Umwelt ab, als Kernkraftwerke. Die Transporte zu den Wiederaufbereitungsanlagen und zurück in die deutschen Zwischenlage haben immer für große Proteste in der Bevölkerung hervorgerufen. Es gibt in Europa zwei Wiederaufbereitungsanlagen, die in Betrieb sind. Sellafield in Großbritannien und La Hague in Frankreich.

Der Castor rollt
Der Transport des Atommülls bringt einige Risiken mit sich. Der Atommüll wird weltweit ständig befördert. Per Bahn, Lastwagen, Schiff oder Flugzeug. Uran wird aus Abbaugebieten in Kanada, Australien oder Afrika in sogenannten Konversionsanlagen zum Brennelement befördert. Von dort gelangt es in eine Urananreicherungsanlage, die sich auch in Deutschland (Gronau) befindet. Das Material wird von dort aus in Brennelementfabriken geschickt. Die produzierten Brennstäbe werden in Kernkraftwerke transportiert. Ihre Lebensdauer beträgt drei bis fünf Jahre. Dann sind sie ausgebrannt und müssen in eine Zwischenlager transportiert werden. Somit werden jährlich hunderttausend Transporte mit radioaktivem Material gemacht.

Streng bewacht
Atomkraftgegner befürchten neben den Unfallgefahren auch Sicherheitsmängel bei den Transportbehältern. Die radioaktive Strahlung kann von den Castor-Behältern nicht vollständig abgeschirmt werden. Dabei ist besonders die Neutronenstrahlung wesentlich gefährlicher, als bisher angenommen. Das fand der Nuklearmediziner Professor Horst Kuni 1995 heraus. Radioaktive Stoffe geben zwei Arten von Strahlung ab, die eine ionisierende Wirkung in lebenden Zellen haben kann. Es kann Krebs auslösen oder Genveränderungen verursachen. Zur Teilchenstrahlung zählen Neutronen-, Alpha- oder Betastrahlen. Sie haben nur eine geringe Reichweite. Bei der Alphastrahlung beträgt sie einige Zentimeter in der Luft und im menschlichen Geweben Bruchteile von Millimetern. Betastrahlen haben eine Reichweite bis zu einem Zentimeter. Sie sind dann schädlich, wenn sie über die Nahrung aufgenommen oder eingeatmet werden. Bei undichten Transportbehältern könnte daraus eine große Gefahr entstehen.

Die Reichweite von Neutronenstrahlungen liegt bei mehreren hundert Metern. Sie wirkt von außen auf den Körper ein, weswegen befürchtet wird, dass das Begleitpersonal von Castor-Transporten durch die Neutronenstrahlung hoch belastet wird. Zur Strahlenbelastung gehören auch die Gammastrahlen. Sie treten wie Röntgenstrahlen als elektromagnetische Wellenstrahlung auf und haben eine hohe Reichweite. Sie durchdringen das menschliche Gewebe leicht und können somit von außen auf den Körper einwirken.

Fässer im Endlager Morsleben
Der radioaktive Müll muss auf Dauer sicher eingelagert werden und das kann eine Dauer von Millionen von Jahren betragen. Radioaktive Elemente sind chemische Elemente, die unter Aussendung einer unsichtbaren Strahlung zerfallen. Diese Strahlung verliert erst dann ihre Gefährlichkeit, bis die radioaktiven Stoffe in nicht radioaktive Stoffe zerfallen sind. Dieser Zeitraum in der eine gegebene Menge eines radioaktiven Strahlers zur Hälfte zerfallen ist, wird als Halbwertzeit bezeichnet. Bei der Tschernobyl-Katastrophe lag diese für die Stoffe Cäsium-137 und Strontium-90 bei 30 und 28,1 Jahren. Es gibt aber Bestandteile radioaktiver Abfälle, die dafür wesentlich länger brauchen, wie beispielsweise Technetium-99 (210.000) Jahre oder Neptunium-237 (2,1 Millionen Jahre). Daher ist die Suche nach einem geeigneten Standort äußerst schwierig, denn niemand kann vorhersagen, was in 500.000 Jahren passiert. 2010 veranlasste Norbert Röttgen (CDU) eine erneute Erkundung des Salzstocks Gorleben, als mögliches Endlager. Die rot-grüne Umweltregierung hatte diese Untersuchung 10 Jahre zuvor gestoppt. Das Ergebnis des Verfahrens sei noch offen und es werde auch über Standortalternativen nachgedacht, sagte Röttgen. Auch Ton- und Granitgestein solle noch als Eignung als Endlager untersucht werden. Diese sollen bis 2017 andauern.

Das KKW Rheinsberg
Radioaktiver Müll fällt nicht nur durch Brennelemente an, sondern auch durch schwache und mittelaktive Abfälle durch Kleidung, Putzwolle, Papier, Wischtücher, Messgeräte, Schrauben, Folien, Werkzeuge uvm. Auch Materialfehler und Materialmängel tragen zum Wachsen des Müllbergs bei. Beispielsweise waren in einigen Kernkraftwerken die Frischdampf- und Speisewasserleitungen aus ungeeignetem Material gefertigt. Aus diesem Grund mussten Ende der 80er Jahre 12.900 Meter Rohrleitungen und 760 Armaturen gewechselt werden. Die Lebenszeit eines deutschen Kernreaktors liegt bei 32 Jahren.

Das AKW Stade musste schließen
2003 wurde das Atomkraftwerk Stade bei Hamburg abgeschaltet. Dafür ist ein direkter Rückbau geplant, der Ende 2015 beendet sein soll. Die Kosten dafür liegen bei einer halben Milliarde Euro. Diese Kosten sind kalkulatorisch im Strompreis enthalten Beim Abriss fallen Castor-Transporte von 35 bis 40 Behältern schon allein für die abgebrannten Brennelemente und hochaktiven Abfälle an. Es müssen außerdem 100.000 Tonnen Beton und Stahl entsorgt werden. Darüber hinaus sollen 2000 bis 3000 Tonnen schwach- und mittelradioaktives Material für ca. 40 Jahre auf dem Gelände in einem neuen Zwischenlager deponiert werden.

Entstehung der Grünen

Der Einzug der Grünen in den Deutschen Bundestag 1983 war mehr als Strickjacken und Turnschuhe. Zwar gab Helmut Kohl den Neuen der Bonner Politik keine zwei Jahre, doch das erwieß sich als Irrtum. Die Wurzeln der Grünen Partei reichen in der 60er Jahre zurück. Zum politischen Programm gehören Wohlstand und Wirtschaftswachstum.

Doch die Kriegsnachwirkungen stecken noch in den Knochen. 1966 sollte eine große Koalition aus CDU/CSU und SPD gebildet werden. Doch die Studenten zweifeln an der Existenz der Demokratie und daher entwickelte sich die Außerparlamentarische Opposition (APO), die aus 30 Mitgliedern besteht. Mit Unterstützung der Gewerkschaften wollen die jungen Akademiker Deutschland verändern. Als ideologische Basis dient ihnen Herbert Marcuses kapitalismuskritisches Werk „Der eindimensionale Mensch“ und die Frankfurter Schule um die Schule der Philosophen Theodor W. Adorno und Max Horkheimer. Während vielen Demonstrationen kommt zu gewalttätigen Zwischenfällen. Am 30. Mail 1968, als der Bundestag die Notstandsgesetze verkündet, verliert die Studentische Bewegung an Boden und die APO und SDS lösen sich auf. Bei einer Demonstration haben sich zwei Demonstranten Plakate auf den Rücken geheftet, auf denen die Friedenstaube zu sehen ist.

Das Symbol der Friedensbewegung
Die Menschen in Deutschland fordern eine neue Politik und es entwickeln sich viele „neue soziale Bewegungen“, die sich mit den Themen Umwelt, Frieden und Frauenrechte befassen. Sie gehen dabei ungewohnte Wege und veranstalten Demonstrationen, Blockaden und Hausbesetzungen. Schlagwörter dieser Zeit sind Atomenergie und Kalter Krieg. Sie finden vor allem in der Umweltschutz- und Friedensbewegung Anklang. Die Menschen sind beunruhigt und an vielen Orten entstehen Bürgerinitiativen gegen geplante Großprojekte wie Atomkraftwerkein Wyhl (1975), Brokdorf (1976) oder Grohnde (1977) sowie den schnellen Brüter in Kalkar (1977). Am Bohrloch in Gorleben rufen Demonstranten 1980 die „Republik freies Wendland“ aus. Die Polizei räumt im Anschluss das Gelände. Nachdem der Bundestag 1979 dem Nato-Doppelbeschluss zugestimmt hat, atomare Mittelstreckenraketen des Typs Pershing II in der Deutschland zu stationieren, wird aus der Friedens- eine Massenbewegung. In den folgenden drei Jahren gehen Hunderttausende auf die Straße, um dagegen zu protestieren. Doch bleibt dies ohne Erfolg, denn 1983 wird die Raketenstationierung beschlossen.

Dieses führt Ende der 1970er Jahre zu einem Umdenken innerhalb der Bürgerinitiativen. Am 11. Mai 1977 wird die erste Umweltschutzpartei in Niedersachsen gegründet. In Hildesheim entsteht die „Grüne Liste Umweltschutz“ (GLU), die es innerhalb eines Monats in den dortigen Kreistag schafft. Die beiden Gruppen schließen sich zur „Grünen Liste Umweltschutz“ (GLU) zum ersten Landesverband zusammen und erhalten bei der niedersächsischen Landtagswahl im Juni 1978 bereits 3,7 Prozent der Stimmen. Die Wahl ist für diese junge Öko-Partei ein Erfolg auch wenn sie die Fünf-Prozent-Hürde nicht erreichen. Der Partei werden im Anschluss die Wahlkampfkosten in Höhe von 715.000 DM erstattet.

1978 folgt man dem Beispiel der niedersächsischen Umweltbewegung. Die ehemaligen Umwelt- und Friedensaktivisten organisieren sich in „grünen“, „bunten“ oder „alternativen“ Listen und Vereinigungen. Sie haben das gemeinsame Ziel, das ökologische Bewusstsein in die Politik zu bringen. Auf ihrem Wahlplakat ist ein großer Wirsingkohl zu sehen. Darüber steht in grünen Buchstaben. „Das Gift in unserer Nahrung ist unsichtbar!“ Darunter steht in gelber Schrift: „Chemie gehört nicht auf dem Speiseplan!“ Und in einem grünen Kreis steht in weißen Buchstaben, die sich um eine Sonnenblume schlängeln: „Alternative: Die Grünen“. Da die einzelnen Gruppen zu klein sind, sind ihre Chancen auf einen Wahlerfolg schwindend gering. Daher schlägt der Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz vor, gemeinsam an der Europawahl teilzunehmen.

1979 wird die „Sonstige Politische Vereinigung (SPV)/Die Grünen“ gegründet. Spitzenkandidaten sind der ehemalige CDU-Mann Herbert Gruhl, Petra Kelly und der Künstler Joseph Beuys. Doch sie schaffen es nicht, die SPV/Die Grünen über die Fünf-Prozent-Hürde zu tragen. Doch ihnen werden 4,5 Millionen DM Wahlkampfkosten erstattet. Im Januar 1980 wird in Karlsruhe aus der SPV/Die Grünen, die Bundespartei „Die Grünen“.

Die Grünen feiern 1983 den Einzug in den Bundestag
Für die Grünen bietet sich ganz unerwartet eine Chance, als die rot-gelbe Regierungskoalition zerbricht. Durch das anschließende Misstrauensvotum von FDP und CDU verliert der amtierende Kanzler Helmut Schmidt sein Amt und Kohl wird sein Nachfolger. Am 6. März 1983 erreichen die Grünen bei den vorgezogenen Neuwahlen 5,6 Prozent der Stimmen und somit ist die Fünf-Prozent-Hürde erreicht und die grünen Abgeordneten ziehen in den Deutschen Bundestag ein.

Schlangen

Schlangen sind zumeist scheue und zurückhaltende Tiere, die die Nähe des Menschen im Normalfall meiden. Fühlen sie sich gestört oder angegriffen, dann wehren sie sich. Sie töten auch nur, wenn sie Nahrung benötigen. Heute sind bereits viele unserer einheimischen Arten vom Aussterben bedroht. Während sie in der christlichen Kultur als hinterlistig und falsch gelten, so werden sie in Indien als Gottheiten verehrt. Betrachtet man die Entwicklungsgeschichte der Schlangen, dann sind Schlangen sehr alte Tiere, die in vielen Lebensräumen dieser Welt zuhause waren. weiterlesen

Entwicklung der Wale

Über die Entwicklung der Wale wurde noch immer nicht alles herausgefunden. Wale gab es schon vor etwas 30 – 40 Millionen Jahren und man vermutet, dass sie von primitiven Huftieren des Eozäns abstammen. Diese an Land lebenden Vorfahren sind als Mesonychiden bekannt, das sind Fleisch fressende Urhuftiere, die dem Wolf sehr ähneln. Molekularbiologische Untersuchungen an Gelenkknochen haben ergeben, dass die Vorfahren der Wale eher bei den Paarhufern, den Artiodactyla zu vermuten sind. weiterlesen

Wald und Forstwirtschaft in den USA

Die Waldfläche der USA (einschließlich Alaska) umfasste vor der Besiedelung der Europäer eine Fläche von ca. 400 Mio. ha, was ungefähr der Hälfte der Landfläche betraf. Dreiviertel davon betrafen das östliche Drittel des Landes. Heutzutage gibt es nur noch etwa 300 Mio. ha. Wald und verteilt sich über das ganze Land. weiterlesen

Baumrekorde

Der höchste Baum der Welt
Es gibt einen australischen Rieseneukalyptus, der mit einer Höhe von 132,58 Metern Rekordhalter ist. Eukalyptusbäume und die nordamerikanischen Mammutbäume der Art „Sequoia sempervirens“ können über 100 Meter hoch werden. Im Redwood National Park, an der kalifornischen Küste, steht mit 112 Metern der Tall Tree. Bis 1995 war er der Rekordhalter, doch dann brach seine Spitze ab und der National Geographic Society Tree desselben Parks übernahm die Rekordspitze. Neuere Messungen haben allerdings ergeben, dass der Küstenmammutbaum „Hyperion“ mit einer Höhe von 115,5 Metern der neue Rekordhalter ist.

Der älteste Baum der Welt
Lange gingen die Wissenschaftler davon aus, dass die ältesten Bäume der Welt in den White Mountains, in Kalifornien stehen würden. Zu ihnen gehören die Bristlecone Pines oder Grannenkiefern (Pinus aristata). Sie verzeichnen 100 Jahresringe auf einem Zentimeter. Methuselah ist mit 4700 Jahren der älteste Baum dort. Tamrit-Zypressen im algerischen Tassiligebirge sollen ein Alter von 4000 bis 5000 Jahren haben. Dafür fehlt aber der Beweis, wie auch bei der japanischen Sicheltanne, die auf der Insel Yakushima wächst. Ihr Alter wird auf etwa 7000 Jahre geschätzt. Schwedische Forscher fanden 2008 auf dem Berg Fulu eine kleine Fichte deren Alter auf 9550 Jahre geschätzt wird.

Der mächtigste Baum der Welt
Der mächtigste Baum der Welt, der General Sherman Tree, ist ca. 2500 Jahre alt und hat eine Höhe von 84 Metern Höhe und einen Umfang von 31 Metern. Sein Volumen beträgt ungefähr 1500 Kubikmeter. Er gehört zur Art der „Giant Sequoias“ (Sequoiadendron giganteum“, auch „Sierra Redwood genannt.

Der Baum mit dem dicksten Stamm
Der Ahuehuete-Baum in Santa Maria de Tule im Staat Oaxaca (Mexiko) hat einen 58 Meter dicken Stamm. Es ist eine Mexikanische Sumpfzypresse (Taxodium macronatum).

Der Baum mit dem ältesten Wurzelsystem
Der sogenannte Huon Pine in Tasmanien hat ein 10500 Jahre altes Wurzelgeflecht. Die Pflanze klont sich praktisch selbst, denn aus den uralten Wurzeln entstehen immer neue genetisch identische Kiefern. 2000 Jahre alt ist die älteste Kiefer darunter. Viele alte Pflanzen machen sich diesen Trick zunutze. 2009 fanden kalifornische Wissenschaftler einen Busch, der es seit 13.000 Jahren schafft, sich selbst zu klonen. Er hat also die Eiszeit überlebt und steht heute in der Hitze Kaliforniens und ist eine Jurupa Eiche.

Was ist der Treibhauseffekt?

Die Sonne produziert Energie, die als Licht auf die Erde gelangt. Diese Lichtenergie wird dort in Wärmestrahlung umgewandelt und erwärmt die Erde und wird dann wieder ins Weltall zurückgestrahlt. In der Luft trifft die Wärmestrahlung auf Gase, wie beispielsweise das Kohlendioxid. weiterlesen

Wirbelstürme

Tropische Wirbelstürme (auch Zyklone genannt), entstehen in den warmen Meeren der Tropen. Sie liegen zwischen dem 10. und 20. Breitengrad. Diese Stürme haben je nach Gebiet verschiedene Namen. Im nördlichen Atlantik, der Karibik und Nord- und Mittelamerika nennte man sie Hurrikans. Sie entstehen vor der afrikanischen Küste in der Nähe von den Kapverdischen Inseln. Taifune heißen sie im nördlichen Pazifik und in den Gewässern um China und Japan. Willy Willies nennt man sie im tropischen Norden Australien. Im Bereich der Philippinen heißen sie Baguios. Unter Zyklonen kennt man sie im Golf von Bengalen und im südlichen Indischen Ozean haben sie die Bezeichnung Mauritiusorkane. weiterlesen

Supernova-Überreste – kosmische Zeitzeugen

Explodiert am Ende eines Sternlebens ein sehr massenreicher Stern in einer gewaltigen Supernova, dann wird durch eine heftige Schockwelle seine äußere Schicht ins All gesprengt, wo sie als zauberhafter Emissionsnebel neu erstrahlt. Es ist ähnlich wie bei den Planetarischen Nebeln. Die sterbenden Sterne sind jedoch um ein Vielfaches massenreicher und der Supernova-Überrest um ein Vielfaches größer. Ein ausgebrannter und kollabierter Kern bleibt in der ursprünglichen Sternmitte zurück und wird zu einem Neutronenstern oder einem Schwarzen Loch. weiterlesen